Zweiradmythen und überkommene Stammtisch-Gewissheiten?
Solche alten Zöpfe gehören abgeschnitten, sagt der Moto-Barbier.

Kein Fahren ohne Reifenabrieb. Und so schwindet nach und nach das kostbare Gummi, bis irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Spätestens wenn der Reifen bis auf die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern (Leichtkrafträder 1 mm) abgefahren ist, gehört er ausgetauscht. Mit Blick auf die Fahrsicherheit ist es aber empfehlenswert, bereits bei einer Profiltiefe von 2 mm zu wechseln oder natürlich wenn das Profil sichtbare Schäden aufweist.
Doch wie kann man auf einen Blick erkennen, ob noch genug Restprofil vorhanden ist? Ganz einfach, wird so mancher antworten.

„Im Reifenprofil sind Stege, die dienen als Verschleißindikator. Sobald das Gummi auf dem Niveau der kleinen Erhebungen in den Rillen ankommt, ist das Limit erreicht“.

Tatsächlich aber kann man sich nicht darauf verlassen, denn die Querstege eignen sich nicht immer, um die Profiltiefe zu bestimmen. So könnte der Profilindikator auch nur die amerikanische Normhöhe von 0,8 mm anzeigen, oder er fungiert gar nicht als Verschleißindikator, sondern z.B. als Stabilisator.

Verlässliche Informationen zum Verschleißgrad des Reifens bieten Profiltiefenmesser. Schon einfache, kostengünstige Exemplare geben ausreichend genau Auskunft über die Restprofiltiefe, vorausgesetzt, dass man darauf achtet, den Messstab senkrecht zum Reifen zu halten und auch an verschiedenen Stellen im Profil zu messen.

Verlässliche Informationen zum Verschleißgrad des Reifens bieten Profiltiefenmesser. Schon einfache, kostengünstige Exemplare geben ausreichend genau Auskunft über die Restprofiltiefe, vorausgesetzt, dass man darauf achtet, den Messstab senkrecht zum Reifen zu halten und auch an verschiedenen Stellen im Profil zu messen.

Übrigens:
Einen praktischen Reifenprofiltiefenmesser gibt’s auch beim ifz