#AbstandKommtAn | Kampagne von ifz & DVR
neue Kampagne: ABSTAND KOMMT AN

ABSTAND!
Kommt an.

Sicherheitsabstand ist deine beste Knautschzone
auf zwei Rädern. Die Verkehrssicherheitskampagne
#AbstandKommtAn zeigt, dass Motorradfahrende
ihre Bremswege oft falsch einschätzen.

Gemeinsam für mehr Sicherheit.

Auffahrunfälle gehören zu den häufigsten Unfalltypen im Straßenverkehr. Ein zentraler Faktor dabei ist mangelnder Sicherheitsabstand.

Das Institut für Zweiradsicherheit (ifz) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) greifen dieses Thema mit der Kampagne #AbstandKommtAn auf. Grundlage ist eine aktuelle ifz-Studie, die zeigt: Selbst erfahrene Motorradfahrende unterschätzen Bremswege und überschätzen vorhandene Distanzen.

Wissenschaftliche Grundlage

Grundlage der Kampagne ist die ifz-Studie
„Grenzen der Wahrnehmung – Schätzung und Realität von Bremswegen“.

Die Studienseite zeigt Forschungsfrage, Studiendesign, Chronologie und erste Ergebnisse im Zusammenhang.

Die Studie im Film.

Der Kurzfilm fasst die Studie kompakt zusammen.

Wer tiefer einsteigen möchte, findet auf der Studienseite die ausführliche Darstellung der wissenschaftlichen Grundlage.

Mehr zur Studie

Wissen wirkt.

Erkenntnisse der ifz-Studie im Überblick

0,8s

Die Schrecksekunde

Bei 100 km/h legst du 22 Meter zurück, bevor deine Hand den Bremshebel auch nur berührt. Abstand verschafft dir wertvolle Zeit.

+∑km

Relevant

Auch Vielfahrende haben große Schwierigkeiten benötigte Bremswege richtig einzuschätzen.

13%

Unfallgrund

Mangelnder Abstand ist eine der zentralen Unfallursachen.

100%

Menschlich

Die Unfähigkeit, Distanzen korrekt zu erfassen, sollten wir durch bewusstes Verhalten kompensieren.

+Plus

Reserve gewinnen

Mehr Abstand bedeutet: besseres Sichtfeld, weniger Stress und mehr Reaktionszeit – für Fehler anderer und die eigenen.

17,5 bis 77 Meter

Streuung

Bei 100 km/h lagen die Bremsweg-Schätzungen zwischen 17,5 und 77 Metern. Die Unterschiede zeigen: Intuition allein ist ein unsicherer Ratgeber.

vs.

populärer irrtum

Mehr als ein Viertel der Motorradfahrenden meinen irrtümlicherweise, dass ein Motorrad bei einer Gefahrenbremsung schneller zum Stehen kommen kann als ein Pkw.

12,5 m vs. 16 m

Formel und Praxis

Die Fahrschulformel "Gefahrenbremsung" = (Geschwindigkeit / 10)² / 2 ergibt bei 50 km/h 12,5 m. In der Studie benötigten die Teilnehmenden im Schnitt etwa 16 m.

11–20 Meter

Bremsleistung variiert stark

Bei identischer Geschwindigkeit lag der reale Bremsweg aus 50 km/h zwischen rund 11 und 20 Metern. Bremswege unterscheiden sich deutlich – je nach Fahrer, Motorrad und Können.

π × 👍

Innere Werte

58% schätzen den benötigten Bremsweg aufgrund eines „Bauchgefühls“ ein.

Perfor-

mance

Schätzung vs. Bremsung

Fast die Hälfte der Motorradfahrenden benötigt mehr Strecke zum Bremsen als zuvor geschätzt.

14 Meter

Innerorts wird´s knapp

Im Fragebogen gaben die Teilnehmenden an, innerorts im Schnitt etwa 14 m Abstand zu halten – weniger als der gemessene Bremsweg aus 50 km/h (Ø 16 m).

52 %

Tricky

Über die Hälfte der Motorradfahrenden empfindet die Aufgabe der Schätzung benötigter Bremswege als schwierig bis sehr schwierig.

Kampagnen-Motive

Motiv 1
#01 Abstand entspannt
Motiv 2
#02 Fokus Bremsweg
Motiv 3
#03 Frühwarnassistent
Motiv 4
#04 Raum statt Risiko
Motiv 5
#05 Lebensretter "Lücke"
Motiv 6
#06 Knautschzone
Motiv 7
#07 Gelassenheit
Motiv 8
Motiv folgt
Motiv 9
Motiv folgt
Motiv 10
Motiv folgt

Eine gemeinsame Verkehrssicherheitsinitiative des Instituts für Zweiradsicherheit e.V. und des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR).

#AbstandKommtAn